Bootsferien auf der Saône 2016
Käthi und Paul, Herbst 2016

Start und Ziel der Hafen von Scey sur Saône. Über das Boot hinaus sehen wir schon das Hafenbeizli. Unter der Brücke geht der Wasserweg richtung Oberlauf der Saône.

Erste Eindrücke der Flusslandschaft

Bei Brücken sind immer die gelben Quadrate zu suchen.

Im Herbst sind Begegnungen eher selten.

Besonders am Naturufer: immer gut sichern

Am nächsten Morgen glaubten wir uns in einer verwunschenen Auenlandschaft


Es fehlen nur noch die Feen.

Doch bald weichen die Nebel und wir geniessen den Altweibersommer.

Leider konnte ich das Bild noch nicht drehen. Seis's drum. Jetzt gilt‘s ernst: automatische Schleuse !!! Zuerst langsam den Schlauch so ansteuern, dass er von der Schiffseite her ergriffen werden kann.
Dann einmal drehen, aber nur einmal! Anschliessend wechselt das Signal auf „rot-grün“ und bei „grün“ darf man einfahren (siehe „Guide fluvial“,S.4)

Den Schlauch drehen, aber wie geschrieben nur einmal.

Das Boot muss mit zwei Seilen gesichert werden: Je ein Seil vorn und hinten über einen Poller schwingen und dann muss die Co-Kapitänin festhalten, damit das Schiff nicht ins Schleussentor treibt.

Wenn alles parat ist gilt es diese blaue Stange einmal zu heben ca. 20cm nach oben schieben. Dies löst den Schleusenvorgang aus, dh. das Wasser fällt oder steigt, je nachdem von wo man eingefahren ist. Dabei blinkt die Lampe

Auxonne (wenn ich mich recht erinnere). Hier kann man oberhalb oder unterhalb direkt an der Quai-Mauer festmachen, auch zum Übernachten.

Er nimmt's ruhig und ist froh, wenn wir möglichst ohne Motor vorbeigleiten.

Etwas ganz Spezielles, die Durchfahrt durch einen Kanaltunnel, hier St-Albin

Farblicher Spezialeffekt: in Wirklichkeit ziemlich grau und dunkel. Die Ketten an der Wand dienten früher den Schiffern, das Schiff durch den Tunnel zu ziehen, denn die Pferde, die die Schiffe auf den Treidelpfaden zogen, konnten hier nicht durch und mussten um den Hügel geführt werden.

Eine weitere fotographische Spielerei.

Hier mündet ein Flüsschen in die Saône

Alte Industrie

und eine Art Entsorgung

Hier zweigt der Canal entre Champagne et Bourgogne von unserer Route ab.

Es gibt auch Schleusen, die immer offen sind. Sie dienen nur bei Hochwasser der Wasserregulierung.


Während sich der Käptn entsprannt, wird ein leckeres Abendessen vorbereitet.

Gwundrige Besucher

Alte und neue Transportwege kreuzen sich.

Reiher im Anflug


Ich glaub es ist Gray. Wichtig: die roten Pfosten immer links passieren

Ray sur Saône. (Seite 29) Das Dörfchen erreicht man auf einer schiffbaren Flussschlaufe (Sackgasse). Der Abstecher lohnt sich aber auch kulinarisch.

Spiegelung: Das Bild steht nicht auf dem Kopf!

Kanaluferpflege.

Letzte Übernachtung wieder an einem Naturufer