Eine Reise durch Deutschland im Corona-Jahr 2020

Inspiriert von Ivo Andrićs Roman "Die Brücke über die Drina" wollten wir ursprünglich im Sommer 2020 durch die Balkanländer reisen mit dem Zielort: Višegrad, dort wo eben die Mehmed-Pascha-Brücke seit Jahrhunderten über die Drina führt.

Leider hat das kleine Virus SARS-CoV-2, auch genannt Covid-19 oder einfach Corona die Grenzen dicht gemacht.

Wir entschieden uns deshalb für eine Ferienreise durch unseren nördlichen Nachbar - und bereuten es nicht.

Und Deutschland hat auch viel zu bieten. Einer seiner ältesten Schätze ist schliesslich nicht nur Jahrhunderte alt, sondern drei Jahrhundertausende - wir werden es noch sehen.

So starten wir am Abend des 26.Juni Richtung Saarland und nehmen dabei die Elsass-Route.

Unser erstes Ziel ist ein Landschaftskunstwerk, das SAARPOLYGON auf einer Bergehalde in ENSDORF (Polygon = Vieleck).

Es wurde als Industriedenkmal nach Ende des Bergbaues erstellt. Leider ist die Abraumhalde 150m hoch und nur zu Fuss zu besteigen. Wir betrachten die Form deshalb von unten beim Umrunden der Halde im Wohnmobil.

Die Konstruktion ist fantastisch und das Polygon zeigt von jedem Blickwinkel eine andere Figur (dazu die folgenden Bilder aus dem Internet):

Von dort fahren wir durch den HUNSRÜCK, eines der Mittelgebierge Deutschlands bis in die Gegend von Bingen. Wir stossen auf die KLOSTERRUINE DISIBODENBERG, wo u.a. auch die heilige Hildegard von Bingen gewirkt hat.

Die Klosterruine wurde im Dreissigjährigen Krieg schwer beschädigt und später als "Steinbruch" gebraucht.

Sie strahlt heute eine romantische Ruhe aus und gibt den Blick frei in die Ausläufer des Hunsrücks. Etwas abseits vom Parkplatz treffen wir auf ein besonderes "Verkehrs-"Schild. Offenbar sind die regulären Toiletten zu gewissen Zeiten überlaufen.

Von BINGEN aus geht's ins BINGERLOCH, wo wir mit der LORELEY-Fähre übersetzten, ungeachtet des traurigen Schicksals des Fischers aus alter Zeit.

Dazu das Gedicht von Heinrich Heine:

Vom Bingerloch fahren wir ins MOSELTAL und von dort in die EIFEL. Hier erwartet uns die mächtige Burg ELTZ, die als die "schönste Burg" Deutschlands gilt. Interessant ist sie vorallem deshalb, weil sie all die Jahrunderte seit dem Mittelalter nie erobert werden konnnte und nie ernsthaft beschädigt worden ist.

Nicht weit davon an einem Maare (ehemaliger Vulkansee), dem Laachener See treffen wir auf das gleichnamige KLOSTER LAACH.

Es zeigt sich in seiner ganzen romanischen unveränderten Schönheit.

Es gibt aber auch moderne Sakralbauten. In der Nordeifel besuchen wir die BRUDERKLAUSKAPELLE. Sie ist ein Werk des Schweizer Architekten Peter Zumthor, geweiht 2007.

Leider war die Türe verschlossen, so dass wir nur durch einen Spalt hinein sehen konnten. Das Bild aus dem Inneren stammt deshalb aus dem Internet.

Die Bruderklauskapelle liegt auf dem Weg nach Monschau, das bis 1919 den französischen Namen "Montjoie" trug. Monschau hat einen mittelalterlichen Kern und ist ein beliebtes lokales Ausfugziel.

Wir übernachten dort und fahren am nächsten Tag nach KÖLN. Wir beginnen mit einer Stadtrundfahrt, anschliessendem unternehmen wir einen Stadtbummel und chillen am Rhein.

Abends geht es in ein typisches BRAUHAUS, das Brauhaus Früh am Dom

Brauhäuser sind gemütliche Gaststätten, wo auf dem blanken Holztisch serviert wird. Zunächst muss ich ein Kölsch - ein leichtes helles Bier - haben, das der freundliche Köbes (Kellner) umgehend bringt. Da es klein und leicht ist, bringt der Köbes das nächste, sobald das letzte Glas leer ist.

Nun wird aber auch ein typisches Kölner Gericht bestellt:

Empfohlen wird mir "Himmel und Ääd", also Himmel und Erde und diese bestehen in Köln aus gebratener Blutwurst auf Kartoffelstock und Apfelmus, darüber Bratzwiebeln - einfach herrlich!

Erst zuhause sehe ich auf dem Foto, dass auf dem Tisch noch einen Zettel und Kugelschreiber liegt - Contact Tracing in Coronazeiten!

Immer nach Norden treffen wir auf den Künstlerpark "INSEL HOMBROICH".

Auf diesem Gelände waren um 1980 die SS20 Raketen stationiert, die mit ihren Atomsprengköpfen einen Erstschlag der Russen hätten "beantworten" sollen. Zum Glück ist davon nichts mehr zu sehen.

Statt Raketensilos hat es jetzt Ausstellungsräume, die per se als begehbare Kunstobjekte gestaltet sind.

Frappant der Kontrast zwischen abstrakter (Innen-)Kunst und der meist figürlichen im Park.

Man trifft (vielleicht in Anlehnung an den früheren Zweck des Geländes) auch auf ein MEMENTO MORI.

Dies ist die Kurzfassung von MEMENTO MORIENDUM ESSE.

Wörtlich "Sei eingedenk, dass du sterbend sein wirst", oder sinngemäss mit der Bedeutung "Sei dir deiner Sterblichkeit bewusst"!

In der Nähe von DUISBURG steuern wir wiederum eine riesige Skulptur an, die weitherum in der Landschaft zu sehen ist.

Sie heisst TIGER AND TURTEL, ist einer Achterbahn nachempfunden und 2010 im Rahmen Kulturhauptstadt Ruhr auf einer alten Abraumhalde errichtet worden.

An sich ist sie zu Fuss begehbar, aber wegen starken Winden war sie an diesem Tag gesperrt.

Aber auch vom Boden her war sie im wahrsten Sinne des Wortes "schwindelerregend".

Unterwegs nach MÜNSTER machen wir Halt bei der WASSERBURG VISCHERING.

Sie hat im Mittelalter dem Bischof die Macht in und um MÜNSTER gesichert.

Aber was für ein Vexierbild ist denn hier entstanden?

Die Lösung:

An der Wehrmauer wurden 9 leicht gekrümmte Spiegel angebracht.

In MÜNSTER bewegen wir uns auf - auch für die SCHWEIZ - auf historischem Boden.

Im alten Rathaus besteht immer noch der "Friedenssaal" in dem 1648 der WESTFÄLISCHE FRIEDE ausgehandelt wurde, mit dem der 30jährige Krieg beendet worden ist. Und was hat dies mit der SCHWEIZ zu tun?

Auf dem Bild aus dem Friedenssaal ist der Schweizer Diplomat und Bürgermeister von Basel, Johann Rudolf Wettstein. Er hat als Delegierter der Tagsatzung erreicht, dass die schweizerische Eidgenossenschaft 1648 offiziell unabhängig vom deutschen Reich geworden ist. Heute erinnert der Wettsteinplatz in Basel noch an ihn.

Der nächste historische Ort den wir besuchen ist die Gegend der Schlacht im TEUTOBURGER WALD.

Sie fand nach neuester Forschung hier bei KALKRIESE statt.

Im Jahre 9 n.Chr. machten sich die Römer auf den Rückweg ins Winterlager. Sie mussten hier im "Gänselimarsch" gehen, weil das Gelände wegen Dauerregen sumpfig war. Die Bodenplatten zeigen heute den Weg der römischen Truppe. Im Wald links davon sollen die Germanen gelauert haben.

Hier eine Rekonstruktion eines germanischen Walles gemäss Erkenntnissen aus Ausgrabungen.

KAISER AUGUSTUS soll in Rom ausgerufen haben: "Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder!" als er erfuhr, dass sein Kommandant Varus ganze drei Legionen – wohl an die 20'000 Mann verloren hatte.

Auch ein Lumpenliedli erinnert an die Schlacht: ALS DIE RÖMER FRECH GEWORDEN / zogen sie nach Deutschlands Norden / simserimserimserim......

.

Wir kommen nun in die Nähe der Nordsee. Bei der Suche nach einer Kirchenruine begegnen wir mitten in einem Wald wiederum öffentlicher Kunst.

Auch die Ruine finden wir schliesslich noch

In SUURHUSEN, einem kleinen Dörfchen in Friesland, besuchen wir den SCHIEFSTEN KIRCHTURM DER WELT, bestätigt durch das Guinnessbuch der Rekorde (5.2 Grad Neigungswinkel).

Besonders Gut sieht man dies bei der "Nachbesserung" von Tür und Glockenstuhl.

In EMDEN besichtigen wir ein Industriebauwerk der Gründerzeit, eine so genannte Kessel-Schleuse.

Am grossen runden Trog (Kessel) treffen sich 4 Kanäle. Dank der speziellen Technik der 4 zuführenden Schleusen kann ein Schiff von seinem Kanal aus in jeden der drei anderen Kanäle weitergeschleust werden.

Nach EMDEN kommen aber viele Leute wegen ihm

OTTO WALKES! Persönlich haben wir ihn zwar nicht gesehen, aber seinen Lieblingsleuchtturm, dies bei typischem Nordseesommerwetter (Regen - Wind - Regen). Wobei die Einheimischen meinten, dies sei kein Regenwetter sondern nur feuchte Luft.

Und natürlich sind wir nur beim "grünen Otto" über die Strasse gegangen.

Wir fahren entlang dem Damm, bzw. Deich, der die Nordsee vom tieferen Hinterland abhält, Richtung WILHELMSHAVEN. Die Pferde sind hier offenbar das "Nordsee-Sommerwetter" gewohnt.

WILHELMSHAVEN wartet ebenfalls mit einem Industriedenkmal aus der Gründerzeit des Kaiserreiches auf: Eine zweiflügelige Strassendrehbrücke.

Muss ein hohes Schiff passieren, löst sich die Brücke in der Mitte und beide Teile drehen auf dem Fundament der Pfeiler zur Seite.

Auf der Meerseite der Brücke stehen die drei Windwächter des Künstlers Klaus Evenburg. Sie sind den Leuten hier gewidmet, die Stürmen und Meer ausgesetzt sind.

Am gleichen Meeresbusen an dem Wilhelmshaven liegt, kann ein besonderes Naturphänomen das SCHWIMMENDE MOOR beobachtet werden.

Es war ursprünglich ein Hochmoor im Landesinneren. Bei einer Sturmflut wurde es angehoben und ins flache Meer gezogen, samt allem inkl. Bäumen und den damals noch vorhandenen Holzhäusern, die den "Transport" unbeschadet überstanden haben. Es hat sich zum Salzwassermoor entwickelt Bei Sturmflut wird es auch heute noch unterspült und angehoben.

Wir wollen nach Glückstadt und nehmen dazu die Autofähre über die ELBE, die hier kurz vor der Mündung schon recht breit ist. Vom Schiff aus haben wir einen besonderen Ausblick.

Sind das jetzt Seekühe?

Wir fahren über HUSUM zur HALBINSEL NORDSTRAND. Dies ist ein Ausgangspunkt für eine Schifffahrt durch durch das WATTENMEER zu den HALLIGEN. Als Watt wird der flache 40km breite und 450 km lange Uferstreifen genannt, der bei Ebbe frei liegt und bei Flut überschwemmt wird.

Zunächst geht es an Sandbänken vorbei, auf denen sich Seehunde sonnen. Leider darf das Schiff aus Naturschutzgründen nicht näher ran.

Nach einer Stunde Fahrt kommt eine HALLIG in Sicht. Halligen sind flache Inseln, die bei hoher Flut überflutet werden (=Land unter!), mit Ausnahme der WARFT, einem von Menschen aufgeworfenen Hügel. Auf diesem ca. 5 m höher gelegenen Hügel sind alle wichtigen Gebäude.

Meist ist auch eine kleine Kapelle untergebracht, die Zeugnis von der Volksfrömmigkeit an diesen abgelegen Orten ablegt.

Weil Meer und Land flach ineinander übergehen, scheint je nach Perspektive ein Schiff (hier unser Ausflugschiff) auf dem Land zu liegen.

.

WORPSWERDE entwickelte sich in den 1920er Jahren zur Künstlerkolonie. Schon am Parkplatz werden wir von dieser Männergruppe empfangen.

.

Leider gibt es auch "Denkmäler" aus schrecklichen Zeiten.

An der WESER nördlich von BREMEN haben die Nazis einen riesigen bombensicheren Bunker, den U-BOOTBUNKER VALENTIN, durch Zwangsarbeiter erstellen lassen. Darin hätten U-Boote gebaut werden sollen. Zum Glück reichte die Zeit gegen Kriegsende nicht mehr.

Es war sehr bedrückend, besonders im Innern.

Obwohl die Royal Airforce den Bunker noch in den 1960er Jahren den Bunker als Ziel in der Ausbildung von Bomberpiloten brauchte, hat er kaum Schaden genommen.

Der Bunker ist heute auch ein Erinnerungsort für die TAUSENDEN von ZWANGSARBEITERN, die hier durch Arbeitsüberlastung und Hunger starben.

.

Die Stimmung hellt wieder auf in der quirligen Altstadt von BREMEN.

Natürlich müssen wir die BREMER STADTMUSIKANTEN beim Rathaus (be-)suchen.

Auch in Coronazeiten war es Glück einen touristenfreien Moment davor zu erhaschen.

Und nun zum Höhepunkt unserer Reise - jedenfalls für mich als Hobby-Archäologen - SCHÖNINGEN. Die meisten werden sich fragen wen oder was gibt's denn in Schöningen.

Vor der Sphinx von Gizeh soll Napoleon seinen Soldaten zugerufen haben "Denkt daran, dass von diesen Monumenten 4000 Jahre Geschichte auf euch herabblicken.“

Wer in SCHÖNINGEN das PALÄON besucht, der blickt auf 300'000 JAHRE MENSCHHEITSGESCHICHTE.

Das PALÄON, ein futuristisches Gebäude. Es dient als Museum und als fester Standort für die Steinzeitforschung.

Es ist auf einer früheren Tagebaukohlebergwerk gebaut und das aus gutem Grund.

Hier hatte - zum Glück - zwei Tage vor der endgültigen Schliessung des Werkes der Bagger eine Panne. Einem aufmerksamen Beobachter sind beim defekten Schaufelrad in einer Kohleschicht Hölzer aufgefallen. Mit Mühe konnte man die Firma davon abhalten den letzten Tag des Betriebes noch zu nutzen und weiter zu baggern. So hatten die Archäologen Zeit die Hölzer auszugraben, die sich als perfekt hergestellte Speer und eine Lanze erwiesen.

Sie sind sehr gut erhalten, man könnte glauben sie seien erst vor ein, zwei Jahren fortgeworfen worden. Grund: Die Jagd, bei der die Speere verloren gingen, muss sich in einem Sumpf abgespielt haben. Die Speere, die das Ziel verfehlten, sind im Sumpf gelandet und sofort luftdicht verschlossen worden.

Sie erweisen sich als technisch ausgereift. Sie sind nicht etwa im Schaftzentrum zugespitzt, sondern schräg nach aussen. Warum? Im Zentrum eines "Steckens" ist das Holz weicher als aussen. Hab ich auch nicht gewusst, er aber schon ...

... der HOMO HEIDELBERGENSIS, aus der Gruppe von Homines errecti (aufgerichtete Menschen). Er ist ein Vorfahre des NEANDERTHALERS. In Coronazeiten kommt auch er offensichtlich nicht um eine Maske herum ;-).

Und die Knochen der Tiere, die er gejagt hat - hier der Auerochse - sind auch ausgestellt.

.

Nächster Ort auf dem Weg Richtung zurück nach Süden: LEMGO

Hier ist ein altes Gräberfeld vor dem Kirchturm JOHANNES ANTE PORTAS (Johannes vor den Toren [der Stadt]).

Alte Friedhöfe faszinieren uns immer wieder. Diese Grabsteine (abgesehen von Königen und Heiligen) sind die ältesten die wir gesehen haben.

Inschrift, soweit entzifferbar: AL HIER / RUHET IN GOTT / DER WEILAND WOHL / EHR UND ACHTBAR / ANTON HEINRICH / SCHWAV(U)EDISSER / VON DEN LIEMER / THURN / SELCHER GEBOR. / IM JAHR 1706 UND / D. I0. DEZEMB. 1740 / SEELIG IN DEN HERR / ENT(SCHLAFEN) ....

Er wurde also nur 36, ein damals nicht ungewöhnlich früher Tod.

.

Nochmals zurück zur Schlacht im TEUTOBURGER WALD. Ganz sicher sind sich die Wissenschafter immer noch nicht, wo sie wirklich stattgefunden hat.

1875 glaubte man noch sie habe bei Hiddesen nahe Detmold stattgefunden, und hat eine monumentale HERMANNSSTATUE aufgestellt, die mit dem drohenden Schwert gegen Frankreich blickt, wo man damals die modernen Römer verortete. Schliesslich hatte Napoleon III. im Krieg von 1870/71 Gelüste auf deutsche Landesteile gezeigt.

Der Teutoburger Wald ist recht ausgedehnt. Detmold liegt etwa 90 km von Kalkriese weg.

Ganz in der Nähe ist ein weiteres Naturphänomen unser Ziel

Es sind harte ursprünglich flache Sandsteinschichten, die bei der Alpenbildung durch Druck aufgerichtet worden sind. Durch Wind und Wetter haben sie die heutige Form erhalten und heissen seit dem Mittelalter EXTERNSTEINE.

Gegen Ende des 19. Jhd. - Gründung des deutschen Kaiserreiches - liebte man Monumentaldenkmäler und Anlagen, z.B. bei KASSEL das HERKULES-DENKMAL

Mit Blick auf die Stadt.

Hier in Mitteldeutschland gäbe es noch von einigen hübschen Städtchen zu berichten und zu zeigen.

Als Beispiel MARBURG mit einer Pferdeskulptur am alten Handelsweg, die uns sehr gefallen hat.

Auch hier wird dem Coronavirus mit Galgenhumor begegnet.

.

Wir sind jetzt wieder in Hessen am ehemaligen FULDA-GAP. An dieser Stelle reichte die DDR tief in westdeutsches Gebiet, das eben als Gap oder deutsch Lücke bezeichnet worden ist. Da gleichzeitig das Land relativ flach ist befürchtete die Nato im Falle eines 3. Weltkrieges hier einen ersten Panzerangriff aus dem Osten, der Westdeutschland relativ leicht in 2 Hälften hätte teilen können.

Folge:

Intensive Beobachtung u.a. Beobachtungspunkt bei POINT ALPHA, wo die Amerikaner zwischen Geisa (Thüringen - ehemals DDR) und Rasdorf (Hessen - BRD) stationiert waren. Point Alpha hatte lediglich Beobachtungs- und Alarmfunktionen. Es finden sich keinerlei Befestigungen.

Links: Blick nach Südosten über die ehemalige Zonengrenze.

Rechts: Bild einer Informationstafel zeigt den gleichen Ort in der Zeit des kalten Krieges - im wahrsten Sinne des Wortes.

Ferien dauern nicht ewig, nun geht's endgültig nachhause über ...

WÜRZBURG mit seiner barocken FESTUNG MARIENBERG

SCHWÄBISCH HALL

.... und LUDWIGSBURG , wo uns beim Schlossparkplatz die wilden Kerle begegnen.

Über den Schwarzwald mit letztem Halt Tittisee fahren wir am 17.7. 2020 wieder in WITTERSWIL ein.